Archiv der Kategorie: Staatskapelle Berlin

Mathematik und Distanz

Eröffnungskonzert des Musikfest Berlin 2018 mit der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim

Von Sascha Krieger

Die Musik von Pierre Boulez ist für Daniel Barenboim seit jeher Herzenssache. Mehrfach wird beim anschließenden Eröffnungsempfang des diesjährigen Musikfests Berlin – auch von Barenboim selbst – darauf hingewiesen, dass der junge Dirigent Boulez und der noch viel jüngere Pianist Barenboim einst im ersten Jahr des Bestehens der Philharmonie hier auftraten. Barenboim hat immer wieder die Werke des Älteren dirigiert, hat seine eigenen Staatsoper-Festtage dem Freund und Mentor gewidmet, der von ihm maßgeblich initiierte neue Konzertsaal im Herzen Berlin trägt Boulez‘ Namen. Der längst legendäre Dirigent will, dass Boulez`Musik gehört und, mehr noch, verstanden wird. Und so lässt er es sich nicht nehmen, vor der Aufführung des gut zwanzig minütigen Rituel, einst von Boulez dessen früh verstorbenem Freund und Kollegen Bruno Maderna gewidmet, etwa genau so lange das zu hörende Werk zu erlältern. Er erklärt die – in seinen späteren Jahren von Boulez selbst angeregte – Verteilung der acht Instrumentengruppen, jede mit eigenem Schlagzeuger, im gesamten Raum der Philharmonie, die Unterscheidung der statischen ungeraden und der rhythmisch getriebenen geraden Abschnitten, die klangliche Wendung nach dem 14. und lässt manche Hörprobe hören. Die Verbindung von mathematisch genauer Konstruktion und klanglicher Freiheit – die riesige Partitur, vor der der nicht gerade groß gewachsene Dirigent steht, enthält etliche aleatorische Passagen – erschließt sich so auch dem weniger geübten Zuhörer.

mfb18_staatskapelle_barenboim_c_kai_bienert_mutesouvenir_04

Daniel Barenboim dirigiert Rituel von Pierre Boulez (Bild: Kai Bienert)

Weiterlesen

Advertisements

Der Klang des Zwischenraums

Martha Argerich und die Staatskapelle Berlin unter Daniel Bareboim spielen Werke von Debussy bei den Festtagen 2018

Von Sascha Krieger

Claude Debussy, das ist doch der Impressionist, der mit dem Nachmittag dieses Fabelwesens (wie hieß es doch gleich?) und dem Meer, oder? Der Stimmungsmaler, bei dem sich die Töne so schön in Bilder übersetzen lassen? Hübsche Farbspiele, nicht zu lang, immer nett als Farbtupfer in einem Konzertprogramm. Moment, ein ganzer Abend nur mit Debussy? Geht das? Ja, meisten Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin anlässlich ihrer diesjährigen Festtage. Damit kann man sogar in die Verlängerung gehen und die meist festgefügten zwei Stunden ein gutes Stück überschreiten. So lange hält man es kaum selbst in der besten Impressionisten-Ausstellung aus. Wird das nicht ein bisschen langweilig. Nein, will der Rezensent in heiligem Zorn herausbrüllen, wird es nicht! Zumindest nicht dann, wenn man es so macht wie Barenboim, sein Orchester, sein Chor und ein paar herausragende Solistinnen. Den bekannten frühen Debussy, ja, den, dem man so gern, nicht immer wohlwollend, das Etikett „Impressionist“ aufgedrückt hat, kombiniert der Musikalische Leiter der Staatsoper mit dem weniger bekannten späten. Wobei er auch bei ersterem nicht auf die „Hits“ setzt. Stattdessen steht die „Fantaisie“ auf dem Zettel, Debussys einziges Werk für Klavier und Orchester. Als Unterstützung dabei hat er seine alte Freundin Martha Argerich, Stammgast bei den Festtagen. da kann eigentlich nichts schiefgehen, oder? Tut es auch nicht.

Daniel Barenboim (Bild: Holger Kettner)

Weiterlesen

Dekonstruktion und Dialog

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Staatskapelle Berlin: Zweimal Beethovens neunte Symphonie zum Jahreswechsel

Von Sascha Krieger

Mit Traditionen ist das so eine Sache. Sie verleihen den Menschen ein Gefühl der Verlässlichkeit und Sicherheit, können Wohlfühloase sein und Auffangnetz. Begrifflichkeiten, die in der Kunst normalerweise eher wenig zu suchen haben. Gilbt es hier Traditionen, sind sie daher mit besonderer Vorsicht zu genießen. Diejenige, zum Jahreswechsel, Ludwig van Beethovens neunte Symphonie aufzuführen, bildet da keine Ausnahme. Groß ist die Gefahr, das Werk folkloristisch zu verkleinern und seine Aufführung zu leerer Routine erstarren zu lassen. Eine Gefahr, der sich Vladimir Jurowski, neuer Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, bewusst ist. Und der er gegenübertritt, indem er so viel anders macht gegenüber seinem Vorgänger Marek Janowski, wie irgend möglich ist, ohne gleich das ganze Werk vom Spielplan zu werfen. Er will die „Neunte“ neu hörbar machen und sicher auch seine eigene Duftmarke setzen. ersteres ist löblich, letzteres verständlich, das Ergebnis eher zwiespältig.

Vladimir Jurowski (Bild: Bettina Stöß)

Weiterlesen

Die Angst zwischen den Zeilen

Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle Berlin mit Werken von Debussy und Brahms

Von Sascha Krieger

Die Staatskapelle Berlin neigt nicht gerade zum Kammermusikalischen. Im Hauptberuf ist sie Opernorchester, da neigt man eher nicht zum „Weniger ist mehr“. Und so ist es auch nicht die ausnahmen, dass der Klangkörper, dem Daniel Barenboim seit nunmehr 25 Jahren vorsteht (nein, den Castorf-Effekt muss der Maestro wohl nicht befürchten) , in seinen Konzertprogrammen die Zwei-Stunden-Marke., die längst als Konsens gilt überschreitet. Auch nicht, dass Werke auf dem Programm stehen, die einen großen Orchesterapparat erfordern. Die Masse macht es natürlich nicht nur, aber sie spielt eine Rolle. Um so überraschender, was da vor der Pause zu hören ist. Claude Debussys vier symphonische Fragmente aus der wohl zu Recht vergessenen Orchestermusik zu Gabriele D’Annunzios Le Martyre de Saint Sébastien stehen auf dem Programm. Barenboim gibt nicht der Versuchung nach, sie allzu „impressionistisch“ zu interpretieren. Das flirrende Farbenspiel, das irisierende Schweben der Klangschichten, die sich vielen mit dem Namen Debussy verbinden, fehlen. Stattdessen ist ein klarsichtiges und detailscharfes Musizieren zu erleben, das die einzelne Stimme in den Mittelpunkt stellt, sie zur Keimzelle des musikalischen Geschehens erklärt.

Daniel Barenboim, seit 1992 Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper (Foto: Monika Rittershaus)

Daniel Barenboim, Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper (Foto: Monika Rittershaus)

Weiterlesen

Ein Weg. Eine Welt.

James Levine dirigiert die Staatskapelle Berlin mit Mahlers dritter Symphonie

Von Sascha Krieger

Ein Comeback und ein Debüt: Etliche Jahre hat James Levine nicht mehr in Europa dirigiert, längere Zeit musste der an Parkinson erkrankte Dirigent ganz pausieren, im vergangenen Jahr nach 40 Jahren Amtszeit die musikalische Leitung der New Yorker Metropolitan Opera niederlegen. Und doch lässt sich der lockenköpfige Mann nicht von der Bühne fernhalten – kein Wunder, wenn man Bilder und Videoaufnahmen von seinen unzähligen Auftritten kennt, die vor allem eines zeigen: die unbändige Freude an der Musik und ihrer Erschaffung. Da überrascht es kaum, dass Levine die Einladung seines alten Freundes Daniel Barenboim angenommen und lange Versäumtes nachgeholt hat: Die altehrwürdige Staatskapelle Berlin, wie der Klangkörper, dem Levine vier Jahrzehnte lang vorstand, im Hauptberuf Opernorchester, hatte er noch nie dirigiert. Jetzt sitzt der Mann, für dessen Rollstuhl eigens eine Rampe in die Philharmonie gebaut wurde, endlich an ihrem Pult. Als er den Taktstock hebt, ist seine Leidensgeschichte schnell vergessen. Stattdessen macht sich gut zwei Stunden lang, in Hans Scharouns Saal etwas breit, das auch hier nicht jeden Tag zu Gast ist: pures musikalisches Glück.

Weiterlesen

Vorm Zerreißen

Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin eröffnen das Musikfest Berlin 2017

Von Sascha Krieger

Das Musikfest Berlin mag noch immer nicht den klingenden Namen seiner Pendants in London, Luzern oder Salzburg haben – dazu fehlen ihm der Oberflächenglanz, der Starrummel, die festliche Aura des Besonderen. Es ist mehr ein Arbeitsfestival. Hier wird mit, an und durch Musik gearbeitet, sich an ihr ab-, für sie zusammengearbeitet. Hier geht es nicht nur um den speziellen, erhabenen Moment größtmöglichen Kunsterlebnis, das Musikfest Berlin ist vielmehr das wohl programmatisch stärkste seiner Zunft, ein Ort, an dem wenig Bekanntes (wieder-)entdeckt, Verkanntes kennengelernt, Neues in Beziehung zu Altem gesetzt werden kann. Eines, an dem Musik selbst tätig wird, mit, durch, für und zuweilen gar gegen den, der sich ihr öffnet. Gleichzeitig steht auch das Berliner Festival im globalen Wettbewerb um die Gunst von Publikum und Künstlern. So geben sich auch hier jedes Jahr große Klangkörper, Dirigent*innen und Solist*innen die Klinke in die Hand, verkaufen sich auch hier Tickets über große Namen. Der Unterschied: So sehr der Zuhörer sich vom Namen des Orchesters oder Dirigenten anziehen lässt, so sehr landet er am Ende an einem Ort, wo es um Musik geht, ihre Verknüpfungspunkte, Beziehungslinien, Assoziationspotenziale. Musik, die im Idealfall weiter weist als bis zur Tür des Konzertsaals.

Staatskapelle; Daniel Barenboim

Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle Berlin bei der Eröffnung des Musikfest Berlin 2017 (Bild: Carolina Redondo)

Weiterlesen

Die Reifeprüfung

Daniel Barenboim dirigiert die ersten drei Schubert-Symphonien mit der Staatskapelle Berlin im Pierre Boulez Saal

Von Sascha Krieger

Zurück zum Anfang. Symphonie-Zyklen sind ja so eine Sache. Schließlich ist auch der bedeutendste Komponist nicht als begnadeter Symphoniker geboren, musste sich so mancher Großer erst mühsam herantasten an das Königsgenre der Orchestermusik. Die Folge sind oft Frühwerke, die zu Recht oder Unrecht als leichtgewichtig gelten und in einem Vergleich mit den „reiferen“ Symphonien nicht immer standhalten, was in zyklischen Aufführungen nicht selten zu qualitativer Unwucht führt. Natürlich gibt es Ausnahmen, etwa jene Komponisten, die – wie Brahms – sich Zeit ließen, bis sie bereits waren für die große Symphonie oder die – wie Beethaven oder insbesondere Mahler – ein solches Talent für das symphonische Genre aufbrachten, dass sie schon mit dem ersten Wurf Meister ihres Fachs waren. Franz Schubert, so meint man gemeinhin, gehört zu keiner der beiden Kategorien. Diese Ansicht mag nicht wenig damit zu tun haben, dass seine ersten Symphonien echte Jugendwerke sind: Bei der ersten war er gerade 16, bei der Dritten 18. So oft man die Spätwerke auf Konzertprogrammen findet, so selten tauchen dort die ersten drei auf. Daniel Barenboim möchte das ändern. Nicht nur gruppiert er die drei streng chronologisch in einem eigenen Konzertprogramm zusammen, sondern er versucht sie hörbar von der ersten Note an als ernsthafte Werke eines großen Symphonikers zu etablieren.

file-pierre-boulez-saal-2C-march-2017-c-volker-kreidler-jvfxlapjos

Der neue Pierre-Boulez-Saal in Berlin (Bild: Volker Kreidler)

Weiterlesen

Beethoven auf Steroiden

Im neuen Pierre Boulez Saal dirigiert Daniel Barenboim die letzten beiden Schubert-Symphonien mit der Staatskapelle Berlin

Von Sascha Krieger

Er gehört zu den Herzensprojekten Daniel Barenboims: Der Pierre Boulez Saal im Herzen Berlins, Kernstück der Barenboim-Said Akademie, ein kleines Schmuckstück mit dem von Stararchitekt Frank Gehry entworfenen Raum, eine wellenförmige, geschwungene Ellipse in einem holzgetäfelten Quader, ein frühes Vermächtnis des Dirigenten-Weltstars, der in dieser Stadt längst heimisch geworden ist. Ein Weltenwanderer, Verbinder und Verbünder, Brückenbauer und Mauerüberwinder in einer Stadt, die all das hinter und zum Teil noch immer vor und mitten unter sich hat. Ein Schmuckstück, das Wärme ausstrahlt, wie geschaffen für intime Musikerlebnisse, ein Kammermusiksaal, der den berühmten einige Kilometer weiter das Wasser zu reichen in der Lage scheint. Aber Barenboim wäre nicht Barenboim, wenn ihm das reichte. „Sein“ Saal muss mehr können als Kammermusik, er muss hinein in die erste Liga und das heißt: Orchester. Also stellte er sich hier schon in den ersten drei Monaten immer wieder an Pult „seiner Orchester“, der Staatskapelle und des West-Eastern Divan Orchestra. Und lässt sich nicht lumpen, denn was unterstreicht den Anspruch für diesen Saal besser als ein Symphoniezyklus? Franz Schubert soll es sein, von den leichten Haydn- und Mozart-inspirierten Jugendwerken bis zu den beiden großen, welt- und musikgeschichtsbewegenden Schlusswerken. Nachdem diese erklungen sind, lautet die Bilanz: Der Saal hat seinen Test mit kleinen Abstrichen bestanden. Für Orchester und Dirigent gilt das – leider – weniger.

Der neue Pierre-Boulez-Saal in Berlin (Bild: Volker Kreidler)

Weiterlesen

Der Eigenwillige

Festtage 2017: Radu Lupu gastiert bei der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim

Von Sascha Krieger

Keine Frage: Radu Lupu zählt längerem zu den wichtigsten und besten Pianisten unserer Zeit. Gleichzeitig ist er auch einer der eigenwilligeren. Glatte Interpretationen, an denen sich niemand reiben könnte, sind seine Sache nicht. Das Ergebnis kann magisch sein, aber auch ein Desaster. Zuweilen gelingt beides. Ein solcher Abend ist sein Gastspiel mit der Staatskapelle Berlin im Rahmen der diesjährigen Staatsopern-Festtage. Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nummer 5 steht auf dem Programm. In der englischsprachigen Welt nennt man es gern das „kaiserliche“, passend zum vermeintlich heroischen Ton, der zweifellos an die „Eroica“ erinnert. Der Beginn lässt böses erahnen: Uneben, verwaschen, richtungslos umspielt, umspült eher, Lupu die eröffnenden Orchesterakkorde, breiig und überhastet klingt das. Dann hat das Orchester das Wort, das unter Daniel Barenboims Leitung äußerst zielstrebig zu Werke geht. Der Klang ist dicht, kompakt, schnörkellos und präzise, findet seine Kraft in sich selbst. Ein energischer, zuweilen muskulöser Beethoven, vorwärtsdrängend und klar strukturiert. Dann ist Lupu wieder dran und sie da, welch ein Unterschied: Glasklar der Anschlag, das Spiel eine wunderbare Mischung aus Detailschärfe und sanglichem Gestus, das Instrument singt und lauscht sich zugleich selbst hinterher. Besonders magisch ist der Effekt beim zart berührenden zweiten Thema des Kopfsatzes: Schon im Orchester ist es wie getupft, bevor ihm die Holzbläser gleichzeitig Körperlichkeit wie Licht verleihen. Bei Lupu sitzt jeder Ton, perlen die einzelnen Noten, ganz für sich stehen, fügen sich zusammen zu einem Gesang höchster Innigkeit, die in höchster Spannung steht zum zu größter Dringlichkeit verdichteten Orchester.

Daniel Barenboim, seit 1992 Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper (Foto: Monika Rittershaus)

Weiterlesen

Zersplitterte Menschheit

Paavo Järvi dirigiert die Staatskapelle Berlin mit Werken von Beethoven und Schostakowitsch

Von Sascha Krieger

Die Staatskapelle Berlin ist in ihrem Hauptjob ein Opernorchester. Das sollte wissen, wer an ihr Pult tritt. Dem estnischen Dirigenten Paavo Järvi, der als einer der besten seiner Zunft gilt, ist das nicht entgangen. Und so fällt zu Beginn dieses Abends zunächst auf, wie muskulös das Orchester agiert, wie massig die Streicherblöcke daherkommen, wie affirmativ die Blechbläser, wie deutlich und konturenscharf die Holzbläser. Das mag in Ludwig van Beethovens drittem Klavierkonzert ein wenig irritieren, erweist sich aber als kluge Entscheidung. Das hat auch mit dem Solisten zu tun. Radu Lupu ist ein eher idiosynkratischer Pianist, der gern einmal Umwege nimmt und auch vor extremen Lesarten nicht zurückschreckt. Das zeigt er hier im langsamen zweiten Satz: Da verzögert er radikal, wählt extrem langsame Tempo, baut immer wieder Abbrüche und Bremsbewegungen, aber auch die eine oder andere harte Setzung ein. Er verweigert dem Largo den typischen Fluss, hinterfragt und zergrübelt es, reißt es reflektiert auseinander. Das Orchester dagegen liefert den lyrischen Fluss, der den Satz eigentlich auszeichnet, spielt klar und affirmativ und bietet Lupu damit den Grund für seine Wanderungen.

Paavo Järvi (Bild: Ixi Chen)

Paavo Järvi (Bild: Ixi Chen)

Weiterlesen

Advertisements