Archiv der Kategorie: Schauspielhaus Zürich

Zurück ins Schneckenhaus

Zur Auswahl des Theatertreffens 2018

Von Sascha Krieger

Was war das für ein Theatertreffen-Jahrgang 2017. Starke, richtungweisende Regiekonzepte, radikale Ästhetiken, Rahmen sprengende Erzählweisen, theatrale Grenzgänge und -erfahrungen. Eine Leistungsschau des deutschsprachigen Theaters ohne Scheuklappen, die nach vorne wies und in die Welt hinaus. Internationale Arbeiten waren dabei, große wie kleine Häuser, reihenweise Neulinge, ein atemberaubendes Spektrum theatraler Ausdrucksformen. Die Latte lag hoch für die diesjährige Jury. Würde sie dort anknüpfen, wohin sie das Theatertreffen, das in der Vergangenheit viel zu oft Nabelschau der großen Bühnen und Namen war, Hort des Staats- und Stadttheaters, Besitzstandswahrer der Subventionskönige? Nicht selten ist es im Leben so, dass auf zwei Schritte nach vorn einer zurück folgt, doch so brutal, wie die diesjährige Jury das Theatertreffen-Vehikel an die Wand fuhr, stockt dem eigentlich geneigten Beobachter der Atem. Wo ist der Geist des Aufbruchs, die Neugier, die Experimentierfreude, welche die letztjährige Auswahl auszeichnete?

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Die Jury des Theatertreffens 2018 (Bild: Iko Freese / drama-berlin.de)

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Bloß keine Lösung!

René Pollesch: Bühne frei für Mick Levčik!, Schauspielhaus Zürich (Regie: René Pollesch) – Gastspiel am Berliner Ensemble

Von Sascha Krieger

1948 inszenierte Bertolt Brecht die Antigone des Sophokles am Stadttheater des Schweizer Städtchens Chur. Von durchschlagendem Erfolg war der Abend nicht, weder dort, noch bei einem Gastspiel in Zürich. Brecht jedoch fand ihn so wichtig, dass er ihn zu einer Modellinszenierung erklärte und ein Modellbuch erstellte, das zukünftigen Regisseuren vortragen sollte, wie das Stück zu inszenieren sei. Hier setzt René Polleschs Zürcher Abend an. Zunächst rekonstruiert Barbara Steiner nach einer Idee des verstorbenen Bert Neumann das Originalbühnenbild von Caspar Neher: ein Halbrund mit roter Rückwand (deren Beschaffenheit an Neumanns berühmte Lamettavorhänge erinnert), davor weiße Bänke für die Schauspieler, im Zentrum der Bühne vier Pfähle mit Pferdeschädeln, welche die eigentliche Spielfläche einrahmen. Das ist essenzieller Brecht: der Übergang vom Schauspieler zur Rolle ist für den Zuschauer klar sichtbar. Hinzukommt eine herunterfahrbare weiße Wand mit Tür, Wandschrank sowie Orts- und Zeitangabe für das kurz vor Kriegsende 1945 spielende Vorspiel, eine Art zeitgenössische Übertragung der Antigone-Grundsituation.

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Die Frage

Autorentheatertage Berlin 2016 – Dominik Busch: Das Gelübde, Schauspielhaus Zürich / Deutsches Theater Berlin (Regie: Lily Sykes)

Von Sascha Krieger

So ein Versprechen ist schnell gemacht, wenn man in einem abstürzenden Flugzeug sitzt, Minuten, Sekunden entfernt vom wahrscheinlichen Tod. Tim macht es, ein junger Arzt, nicht besonders idealistisch, gerade zurückkehrend vom Aufenthalt in einem Armen-Krankenhaus irgendwo in Afrika. Das Angebot, dessen Leitung zu übernehmen, hat er ausgeschlagen, zuhause in Europa warten ein sicherer Job, eine Freundin, die Familie, Freunde. Dich nun ist alles anders. Und so schwört er zurückzugehen, für immer, wenn er das hier überleben sollte. Wem er das schwört? Gott? Eher nicht? Sich selbst? Auch, aber das ist nicht alles. Er hat das Gelübde dem Gelübde über gegeben, sagt er später, nicht wissend, was das heißt, aber spürend, dass da etwas war, das er nicht so leicht übergehen kann. Der Familie ist das nicht zu vermitteln. Die schwangere Freundin wischt das Versprechen weg und vermutet, seine Liebe sei erloschen. Die Mutter stellt ihm ein Ultimatum, der Vater sucht psychologische Gründe, ein Freund argumentiert juristisch: Das Versprechen sei gar kein rechtskräftiger Vertrag und daher nichtig. Nur eine Freundin steht zu ihm, doch auch sie versteht nichts. Mit ihrem Gerede von Gott und Nächstenliebe kann er nichts anfangen.

Das Deutsche Theater Berlin, Spielort der Autorentheatertage Berlin (Bild: Sascha Krieger)

Das Deutsche Theater Berlin, Spielort der Autorentheatertage Berlin (Bild: Sascha Krieger)

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Neue Stimmen

Das Theatertreffen 2016 feiert die Vielfalt

Von Sascha Krieger

Es ist eines der beliebtesten Rituale im deutschsprachigen Theaterbetrieb: Kaum sind die Nominierungen für das Theatertreffen bekanntgegeben, lässt sich genüsslich schimpfen und kritisieren. Natürlich ist auch 2016 keine Ausnahme: Favorisierte Inszenierungen und hochgehandelte Namen fehlen, die freie Szene ebenso und auch die „neuen Länder“ glänzen allein durch Abwesenheit. Das Stadt- und Staatstheater feiert fröhliche Urständ und sitzt so fest im Sattel wie lange nicht mehr. Und die wenigen Häuser, die konsequent die Realität einer multimedialen und zunehmend virtuellen Wirklichkeit aufnehmen und sich an ihr reiben, wie etwa das Theater Dortmund, wurden erneut ignoriert. Die Auswahl der zehn Inszenierungen lässt sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln kritisieren und zumeist mit einigem Recht.

© Berliner Festspiele

© Berliner Festspiele

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Die Globalisierung als Kindergeburtstag

Autorentheatertage 2015 – Nolte Decar: Der neue Himmel, Schauspielhaus Zürich / Deutsches Theater, Berlin (Regie: Sebastian Kreyer)

Von Sascha Krieger

Natürlich geht das alles überhaupt nicht: klischeegetränkte Vignetten von einen rätselhaften Kriminalfall in Neuseeland samt kolonial-arroganter Kommissarin und Abziehbild-Maori-König, flirtende Teenager in einem kolumbianischen Buck, Vater-Sohn-Konflikte chinesischer Antarktis-Forscher, gelangweilte Alaska-Teens mit Transgender-Mutter und die weiße Flusspferdforscherung im afrikanischen Dschungel mit einheimischem Assistenten – allesamt (mit einer Ausnahme) beendet durch einen Drohneneinschlag. Und dann auch noch der zweite Teil: eine Miss-Marple-Parodie mit allerlei Stereotypen (die dumm-überhebliche Lady, der schwule Sohn, der korrupte Richter und der Inspektor im Sherlock-Holmes-Outfit) und alienhafter Fremder, die nach erledigtem Massaker mit Propellerhut Klassisches singt. Abstruse Geschichtchen mit kaum erkennbarer Klammer, ein wilder Stilmix zwischen Farce und Privat-TV-Trash. Wenn dann Uraufführungsregisseur Sebastian Kreyer das Ganze auch noch in ein Urlaubspostkarten-Fototapeten-Setting (Bühne und Kostüme: Matthias Nebel) setzt, allerlei kitschige Klischee-Kostümierungen einsetzt und meist zum Szenenanfang Passendes oder Unpassendes singen lässt – die Afrika-Eipsode wird eingeleitet mit, nun ja, „Afrika“, bei den Chinesen gibt es Asia-Electro-Pop mit Strohhüten, in Kolumbien Shakira, nur die Lady-Gaga- und Madonna-Verschränkung am Anfang mit Kommissarin und Dolmetscherin als Disco-Duo fällt etwas aus dem Rahmen – dann ist alles schon verloren. Da braucht es auch gar nicht die auch nicht gerade originelle Parodie eines viktorianischen Thrillers, bei der jede Enthüllung und jeder überraschende Auftritt mit dramatischer Musik kommentiert wird.

Foto: Sascha Krieger

Foto: Sascha Krieger

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Die Welt als Puppenstube

Theatertreffen 2014 – Die Geschichte von Kaspar Hauser, Schauspielhaus Zürich (Regie: Alvis Hermanis)

Von Sascha Krieger

Was ist dieser Kaspar Hauser nicht alles gewesen, seit er 1828 kaum sprechend und sich linkisch bewegend in Nürnberg auftauchte: ein „wildes Kind“, ein „reines Wesen“, ein Betrüger, Mittelpunkt einer Verschwörung eines Kriminalfalls, Symbol für den gesellschaftlichen Außenseiter, Opfer von Erziehung und Sprache, ja, selbst eine Krankheit ist nach ihm benannt. Eines ist all diesen Zuschreibungen gemein: Sie kommen von außen, nutzen die Person Hause als Projektionsfläche, lassen den Menschen Kaspar zurücktreten. Hauser war Spielball und Versuchsobjekt, Experimentierfeld und Kampfmittel, er wurde begafft und analysiert, als argumentative Waffe eingesetzt, zur Ikone erhoben und zum Feindbild erklärt. Eines durfte er jedoch nie sein – zu Lebzeiten nicht und auch nicht danach: ein Mensch mit eigener Persönlichkeit, eigenen Wünschen und Sehnsüchten, Fehlern und Ängsten, einer der in sich selbst existiert und nicht nur in den Augen der Anderen. Der lettische Ausnahmeregisseur Alvis Hermanis erzählt die Geschichte von Kaspar Hauser basierend vor allem auf Originaldokumenten von Anselm Ritter von Feuerbach, Georg Friedrich Daumer und Hauser selbst. Und er erzählt sie als Versuch einer Menschwerdung, die am kollektiven Experiment einer Menschenformung scheitert.

Foto: Piero Chiussi / Agentur StandArt

Foto: Piero Chiussi / Agentur StandArt

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Ich? Ach!

Theatertreffen 2014 – Nach Heinrich von Kleist: Amphitryon und sein Doppelgänger, Schauspielhaus Zürich (Regie: Karin Henkel)

Von Sascha Krieger

Ich. Ein kurzes Wort, seine Bedeutung so eindeutig, selbstverständlich, nicht zu hinterfragen. „Ich bin Sosias“, sagt die Gestalt im grauen Trenchcoat. „Was für ein Ich?“, schallt es ihr aus vier identischen Trenchcoats entgegen? Heinrich von Kleist hat aus Molières Verwechslungskomödie über den Feldherren Amphitryon, der aus dem Krieg zurückkehrt, um festzustellen, dass er bereits die vorige Nacht mit Gattin Alkmene verbracht hat, in Form des Göttervaters Zeus nämlich, der Amphitryon Gestalt angenommen hatte, ein gar nicht mehr so harmloses Drama der Identitätsverunsicherung gemacht, das Karin Henkel, Dauergast beim Theatertreffen, jetzt zum existenziellen Taumel der vollständigen Identitätsauflösung weiterspinnt. Denn hier ist Ich nicht nur ein anderer, sondern viele, die ständig wechseln, sich vermischen, verschwimmen und zur trüben Identitätensuppe werden, aus der kein Entrinnen mehr ist. Hier gibt es keine mobilen Endgeräte, keinen Hinweis auf Twitter oder Facebook und doch drängt sich schnell der Eindruck auf, Henkel hätte nur die Ich-Multiplikation und Rollenvervielfältigung moderner Kommunikation gespiegelt.

Regisseurin Karin Henkel (Mitte) und das Amphitryon-Team  (Foto: Piero Chiussi / Agentur StandArt)

Regisseurin Karin Henkel (Mitte) und das Amphitryon-Team (Foto: Piero Chiussi / Agentur StandArt)

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Nach dem Vogel-Strauß-Prinzip

Das Theatertreffen 2014 feiert das großstädtische Stadt- und Staatstheater

Von Sascha Krieger

Wie war das noch einmal mit den Totgesagten? Nachrufe auf das klassische Stadttheater gab es in den letzten Jahren, Monaten, ja, Wochen genug, landauf landab drohen finanzielle Kürzungen, Theaterschließungen, an einer Stelle treffen sich ein aktueller Intendant und sein Vorgänger wohl in Kürze vor Gericht, andere fordern lautstark eine grundlegende Reform, die sich an Modellen und Strukturen der Freien Szene orientieren sollte. Eine Finanz- und Strukturkrise wird immer wieder diagnostiziert, aber auch der Vorwurf künstlerischen Stillstands zieht sich wie ein roter Faden durch Zustandsbeschreibungen und Abgesänge. Und was macht das theatertreffen, die Leistungsschau der „zehn bemerkenswertesten Inszenierungen“ des Theaterjahres und jährliches Schaufenster eines ansonsten am Rande der öffentlichen Wahrnehmung existierenden Theaterbetriebs? Es feiert das deutschsprachige Staats- und Stadttheater, proklamiert dessen künstlerische Meinungsführerschaft und stellt mal eben seinen Führungsanspruch zu dem, was Theater heute ist und sein kann, wieder her. Neun von zehn Inszenierungen des Theatertreffen-Jahrgangs 2014 kommen aus diesem System und auch unter den Partnern der zehnten Inszenierung, einer Ko-Produktion, finden sich gleich zwei Stadttheater. Das mag man als politisches Statement lesen, als Aufforderung an die Politik, die Stadttheaterlandschaft nicht auf dem Altar von Sparzwängen und Effizienzbestrebungen zu opfern. Und doch hinterlässt diese behauptete Hegemonie ein mulmiges Gefühl.

Hauptspielort des Theatertreffens: das Haus der Berliner Festspiele (Foto: Burkhard Peter)

Hauptspielort des Theatertreffens: das Haus der Berliner Festspiele (Foto: Burkhard Peter)

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Nummernrevue mit V-Effekt

Theatertreffen 2013 – Bertolt Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Schauspielhaus Zürich (Regie: Sebastian Baumgarten)

Von Sascha Krieger

Bertolt Brechts Weltwirtschaftskrisendrama Die heilige Johanna der Schlachthöfe ist seit dem Beginn der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 ein Dauergast auf den Spielplänen deutschsprachiger Theater. Vielleicht hat dies und der Wunsch nach Relevanz die Jury des Theatertreffens bewogen, in diesem Jahr endlich eine der zahlreichen Johanna-Inszenierungen einzuladen. Dass die Wahl ausgerechnet auf Sebastian Baumgartens Zürcher Inszenierung fiel, mag damit zusammenhängen, dass Baumgarten im Gegensatz zu den meisten anderen Regisseuren auf eine vordergründige Aktualisierung des Stoffs verzichtet, ein rotes Tuch für so manchen Kritiker. Welche weiteren Gründe die Jury bewogen haben könnten, den Abend zu den zehn bemerkenswertesten des vergangenen Jahres zu zählen, erschließt sich nach dem Gastspiel im Haus der Berliner Festspiele nicht. Es ist ein seltsam beliebiger, haltungsfreier und ungemein selbstverliebter Abend, der sich an seiner zweifellos vorhandenen handwerklichen Qualität so sehr berauscht, dass kein Raum mehr bleibt für die Beantwortung der Frage, was uns dieser unter erheblichem Einfluss von Brechts aufkommendem Interesse für den Marxismus entstandenen Text zu sagen haben könnte.

Hauptspielort des Theatertreffens: das Haus der Berliner Festspiele (Foto: Burkhard Peter)

Hauptspielort des Theatertreffens: das Haus der Berliner Festspiele (Foto: Burkhard Peter)

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Des Pudels Kern

Autorentheatertage 2012 – Johann Wolfgang von Goethe und Elfriede Jelinek: Faust 1-3 / FaustIn and out, Schauspielhaus Zürich (Regie: Dušan David Parízek)

Von Sascha Krieger

Elfriede Jelinek hat ein neues Geschäftsfeld für sich entdeckt, so sagt sie. Sekundärdramen, Texte, die bekannte Stücke der Theaterliteratur begleiten, erläutern, hinterfragen, verunsichern, die, wie Jelinek es ausdrückt, „kläffend neben den Klassikern herlaufen sollen.“ Sie sollen nach Jelineks Willen immer gemeinsam mit dem“Primärdrama“ aufgeführt werden, um seine Leerstellen, seine Brüche, seine unhinterfragten Fundamente offen zu legen, sichtbar zu machen und aufzufüllen mit dem, was Jelinek zufolge verdrängt wurde, im Untergrund bleiben sollte, was sich hinter dem verbirgt, was sich über die Jahrhunderte überliefert hat. Jeder Klassiker, so meint sie, hat auch eine dunkle Seite, etwas, das geopfert werden musste, ein Gegenstück, das notwendig ist, um das verlorene Gleichgewicht wiederherzustellen.Abraumhalde hieß ihr erstes Sekundärdrama, das sich Lessings Nathan der Weise zur Brust nahm und von Nicolas Stemann kongenial in Szene gesetzt wurde. Jetzt ist niemand geringeres als Goethe, der deutsche Dichterfürst, an der Reihe, und natürlich muss es gleich der Faustsein. Dušan David Parízek hat die Uraufführung in Zürich besorgt und er hat gut daran getan, die Texte sprechen zu lassen, Goethes wie Jelineks, den Schauspielern viel Raum zu geben und Goethe nicht von Jelinek dominieren zu lassen. Zu sehen ist ein Faust, der ungeahnte Abgründe sichtbar werden lässt, aber nie selbst herabstürzt.

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