Archiv der Kategorie: Berliner Philharmoniker

Keine Schwermut

Sir Simon Rattle dirigiert sein letztes Silvesterkonzert als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

Von Sascha Krieger

Und plötzlich wird es politisch: Gerade haben die Berliner Philharmoniker das Philharmonie-Publikum mit drei Tanzszenen aus Leonard Bernsteins Musical On the Town beinahe von den Sitzen gerissen. Rhythmisch pointiert und klangscharf waren sie zu Werke gegangen, haben die schmissigen Jazz-Anspielungen ebenso klar herausgearbeitet, wie sie im mittleren Satz, „Lonely Town“, die Einsamkeit der Großstadt im Spannungsfeld zwischen scharfen Rufen der Blechbläser und einem unruhigen Wühlen der Streicher beschrieben haben, bevor der Schlusssatz dann sehr wuselig, auch humoristisch gelingt, in Verdichtungsbewegungen stets bereit zur Entladung. Zuvor hatte sich das Orchester gar die eine oder andere Verlangsamung geleistet. Der hochkonzentrierte Klang ist für den Rhythmus der Lebensfreude angelegt – aber er weiß auch um seine Zerbrechlichkeit. Dann greift Sir Simon Rattle zum Mikrofon. Leonard Bernstein sei, so der Brite, ein „politisches Tier“ gewesen. Ich glaube, er wäre froh, wenn wir dieses Lied in dieser Zeit spielen würden“, fügt er hinzu. „Dieses Lied“ ist „Take Care of this House“ aus einem Musical über das Weiße Haus. Das Publikum weiß, was Rattle meint. Mezzosopranistin Joyce DiDonato singt es mit einem Flehen, das unmittelbar wirkt, ohne Pathos, fast scheu. Ein Bitten, das verwundert wirkt, darüber, dass ein solches Lied jetzt wieder gesungen werden muss.

Sir Simon Rattle dirigiert das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 2017 (Bild: Monika Rittershaus)

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Die Kunst des Mittelwegs

Christian Thielemann dirigiert Beethovens Missa Solemnis mit den Berliner Philharmoniker und dem Rundfunkchor Berlin

Von Sascha Krieger

Zurücknahme ist eigentlich nicht die Stärke von Christian Thielemann. Der Berliner, der so gerne Chefdirigent der hiesigen Philharmoniker geworden wäre, ist kein Dirigent der leisen Töne. Er mag die große Geste, liebt opulenten Schönklang und gibt dem Ausdruck gern Vorrang über die Form. Da birgt ein Werk wie Ludwig van Beethovens Missa Solemnis Chancen wie Risiken. Ein groß angelegtes Werk, ausdrucksstark, ein Ringen mit Gott und der Menschheit, aber auch ein zutiefst persönliches, bekenntnishaftes des leidenden, ertaubten Komponisten. Dass diese Zwiespältigkeit Thielemann bewusst ist, ist vom ersten Takt an zu spüren. Da ist er präsent: der glänzende, gepflegte, streichersatte Wohlklang, wie ihn derzeit wohl nur Thielemann den  Berliner Philharmonikern zu entlocken vermag.Im Zusammenspiel mit dem von Philipp Ahmann einstudierten und wie immer höcht präzisen und wahndlungsfähigen Rundfunkchor Berlin erklingt das Kyrie mit einer erhabenen Perfektion, die beeindruckt. Aber da sind auch fein gestaltete dynamische Wechsel, der Wille zu einen größtmöglichen Ausdrucksspektrum, das Bemühen, eben nicht dem orchestralen Affen Zucker zu geben, sondern auch die stillen Momente, die Brüche in der glanzvollen Oberfläche zu finden. Da darf das musikalische Geschehen schon einmal bewegter werden, der Chor, der hier eher zurückhaltend agiert, im Verlauf den einen oder anderen dramatischen Akzent setzen. Aber alles bleibt kontrolliert und so wirkt dieser erste Teil so austariert, dass ihm jegliche Schärfe fehlt. Das kratz schon ein wenig an der Beliebigkeit.

Bild: Mathias Creutziger

Christian Thielemann (Bild: Mathias Creutziger)

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Zum Licht

Mit Werken von Mozart und Bruckner: Herbert Blomstedt und Maria João Pires zu Gast bei den Berliner Philharmonikern

Von Sascha Krieger

Wenn Dirigenten ein gewisses Alter erreichen tendieren sie zu einer gewissen Verengung ihres Repertoires. Das hat sicherlich auch praktische Gründe, aber nicht nur, denn eines ist auffällig: Es sind immer wieder bestimmte Komponisten, die bei Maestros, welche die 80 überschritten haben, auf der Liste stehen. Anton Bruckner ist einer davon. Vor einigen Tagen stand Bernard Haitink am Pult der Berliner Philharmoniker. Auch wenn er diesmal Gustav Mahler dirigierte: Anton Bruckner ist seit Jahren der Komponist, zu dem er immer wieder zurückkehrt. Das gilt auch für Herbert Blomstedt, der vor einigen Monaten seinen 90. Geburtstag feierte und jetzt in der Philharmonie gastiert. Der tiefgläubige Katholik Bruckner, ein musikalischer Spätzünder, einer, der stets an sich zweifelte, der die großen und vor allem die letzten Dinge verhandelte, der wie sein Nachfolger Mahler, Symphonien als musikalische Weltbilder begriff, in denen sich die menschliche Existenz in all ihrer Vergänglichkeit entfaltet. Und vielleicht ist es tatsächlich so, dass, wenn nicht mehr allzu viel Zeit zu bleiben droht, der universelle Blick zählt.

Herbert Blomstedt (Bild: Martin Lengemann)

Herbert Blomstedt (Bild: Martin Lengemann) Weiterlesen

Mit klarem Blick in die Nacht

Die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Bernard Haitink spielen Mahlers neunte Symphonie

Von Sascha Krieger

Am Ende, da brandet der Jubel in der vollbesetzten Philharmonie auf, sind Bernard Haitink seine 88 Lebensjahre erstmals anzusehen. Erschöpft wirkt er, ein wenig unsicher auf den Beinen. Das ist kein Wunder: Hinter ihm und den Berliner Philharmonikern liegen gut 80 Minuten Höchstarbeit. Gustav Mahlers neunte Symphonie ist kein Leichtgewicht und so wie Haitink sie dirigiert vergleichbar mit einem Marathon. Oder vielleicht doch nicht: Denn da gibt es – so vermeint der eher unsportliche Rezensent zumindest gehört zu haben – Ruhephasen, Passagen, in denen der Läufer auf Autopilot schalten kann. Nicht so bei diesem Werk: Wer es ernst nimmt, muss jede Sekunde hellwach sein, ständig Entscheidungen treffen, in jedem Moment den richtigen Ausdruck und Klang finden – für das Detail wie für das Ganze. Und Bernard Haitink nimmt es ernst. In seiner späten Schaffensphase – davon darf man bei einem bald 90-Jährigen sicherlich sprechen – hat er sich vor allem auf den Kanon der deutschen Musikliteratur konzentriert. Neben Mozart, Beethoven und Schubert spielen dabei vor allem zwei Komponisten eine Schlüsselrolle: Anton Bruckner und Gustav Mahler. Haitink, der in den 1960er Jahren zu den Protagonisten der Mahler-Renaissance zählte, fühlt sich diesen Musik-Titanen besondern verbunden, diesen Am Ende einer Epoche Stehenden, diesen Verhandlern der größten und letzten Dinge, diesen Türöffnern in eine ihnen unbekannte Zukunft.

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Bernard Haitink dirigiert Mahlers Neunte bei den Berliner Philharmonikern (Bild. Monika Rittershaus)

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Mit Herz und Muskeln

Mitsuko Uchida und Amihai Grosz zu Gast bei den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle

Von Sascha Krieger

Dass die japanische Pianistin Mitsuko Uchida eine begnadete Mozart-Interpretin ist, kann schon lange nicht mehr als Überraschung durchgehen. Und doch setzt auch an diesem Abend erstaunen ein, wenn die ersten Töne aus ihrem Instrument ertönen. So glockenhell und glasklar und zugleich so selbstverständlich leicht perlen sie wohl keinem anderen Solisten aus den Fingern. da flutet mit einem Mal ein nicht ganz reales Licht den großen Saal der Berliner Philharmonie, erfüllt ein fast überirdisch wirkender Zauber den Raum, singt der Steinway-Flügel mit sanftester Melancholie, ein inniges Singen, eine individuelle Zwiesprache, wie sie Mozart mit seinem von Zweifeln durchschossenen letzten Klavierkonzert wohl intendiert haben mag. Dabei modelliert Uchida jede einzelne Note, findet für sie den perfekten Ausdruck, und das, ohne den Eindruck zu erwecken, da wäre irgend eine Art physischer oder gedanklicher Arbeit im Spiel. Es ist, als spräche die Seele, das Gefühl, das Sehnen der Musikerin selbst. Ganz wunderbar der zweite, langsame Satz, in der sie jeder Note nachzulauschen scheint und der natürliche Fluss trotzdem nie versiegt. Ein traurig zweifelndes Liebeslied.

Sir Simon Rattle (Bild: Monika Rittershaus)

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„Die Liebe reicht nicht!“

Joël Pommerat: Die Wiedervereinigung der beiden Koreas, Berliner Ensemble / Schauspiel Frankfurt / Ruhrfestspiele (Regie: Oliver Reese)

Von Sascha Krieger

Es klingt erst einmal wie ein schöner Spielplan-Coup. Als erste der Übernahme vom Schauspiel Frankfurt, dem er acht Jahre lang als Intendant vorstand, bringt der neue BE-Hausherr Oliver Reese ein Stück namens Die Wiedervereinigung der beiden Koreas auf die Bühne, und das zu einer Zeit, in welcher der Korea-Konflikt wieder die weltweiten Schlagzeilen beherrscht. Dabei ist der Stücktitel Etikettenschwindel, geht es in Joël Pommerats Stück doch gar nicht um Politik.  Oder vielleicht doch um das Politischste überhaupt: die Liebe. In 20 Episoden erzählt er von ihren Fallstricken, ihrer Unmöglichkeit und der menschlichen Besessenheit mit ihr. Miniaturen, die oft im Alltäglichen verankert sind, meist irgendwo zwischen Komik und Tragik pendeln, gern das Absurde streifen oder mit dem Surrealen flirten, doch immer nur um das eine kreisen: Was ist Liebe? wie geht sie? Und bringt sie überhaupt etwas?

Bild: Birgit Hupfeld

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Der Klangraum-Erkunder

Musikfest Berlin 2017 – Marek Janowski dirigiert die Berliner Philharmoniker mit Werken von Pfitzner und Bruckner

Von Sascha Krieger

Es ist alles so gewohnt und doch irgendwie neu. Der Blick auf den Resthaar-umkränzten Hinterkopf, die knapp bemessenen Gesten, die Strenge, die diese Figur ausstrahlt. Hunderte Male war sie hier zu sehen, doch die, die vor ihr saßen, waren andere. 15 Jahre lang war Marek Janowski Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und häufig in der Philharmonie zu Gast. Gleichzeitig war er in den letzten Jahren der einzige der Chefdirigenten der anderen Spitzenorchester der Stadt, der nie die Berliner Philharmoniker dirigierte. Zwanzig Jahre war es her seit seinem letzten Dirigat, als er vor ein paar Monaten für einen erkrankten Kollegen einsprang. Die Auszeit war eine gewollte, genauso wie die Entscheidung des Opernspezialisten, keine inszenierten Opern mehr zu dirigieren. Jetzt, da er seine Amtszeit in Berlin beendet hat, steht er wieder im Orchestergraben – und am Pult der Philharmoniker. Drei Konzerte dirigiert er, am Tag nach dem dritten leitet sein Nachfolger sein Antrittskonzert beim RSB. An gleicher Stelle. Als hätte Janowski es so geplant.

Marek Janowski (Bild: Felix Broede)

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Träumen und fragen

Die Berliner Philharmoniker mit Susanna Mälkki und Gil Shaham sowie Werken von Busoni, Bartók und Sibelius

Von Sascha Krieger

Das Musikfest Berlin ist ja nicht gerade bekannt dafür, Programme zusammenzustellen, die dem Publikumsgeschmack schmeicheln. Auch wenn die Ausgabe 2017 mit Schwerpunkten auf Komponisten wie Monteverdi oder Bruckner nicht zu den sperrigeren gehört, ist ein wenig Walzerseligkeit nach gut einer Woche Festival willkommen. Doch Vorsicht: Nicht nur hat Ferruccio Busonis Tanz-Walzer op. 53 so manchen doppelten Beden, Dirigentin Susanna Mälkki treibt dem Werk auch schnell jeden Rest von Johann-Strauss-Nostalgie aus. Mälkki öffnet zunächst den Klangraum weit, lässt höchste Transparenz walten, die Klangfarben funkeln, gibt den Soloinstrumenten, vor allem den Holzbläsern viel Platz zur Entfaltung, um allsbald die unterschiedlichen Charaktere der vier Walzer mit maximaler Deutlichkeit auszustellen. Leichtfüßig hüpfendem Schwung steht rhythmische Schärfe entgegen, samtigem Streicherfluss, explosive Energieschübe. Die Helligkeit weiß stets um das Dunkle, die freudige Oberfläche verbirgt nicht den gähnenden Abgrund. Immer wieder konzentriert Mälkki das Orchesterspiel, pumpt es mit Energie voll, macht die Berliner Philharmoniker zu einem Tiger, der zu spielen scheint, aber stets auf dem Sprung ist. Hellwach, höchst lebendig, energisch und lebensfroh, ohne einen Tick, Angst, der Spaß könnte bald vorbei sein, interpretiert die Finnin den Italiener. Und setzt damit den Ton für diesen Konzertabend.

Susanna Mälkki dirigiert die Berliner Philharmoniker beim Musikfest Berlin 2017 (Bild: Monika Rittershaus)

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Voller Staunen

Die Berliner Philharmoniker eröffnen Sir Simon Rattles letzte Spielzeit mit Haydns Schöpfung und einer Uraufführung

Von Sascha Krieger

Dass jedem Anfang ein Zauber innewohne, behauptete einst Hermann Hesse und wird gern wiederholt, wann immer etwas Neues beginnt. Dass Anfang und Abschied nicht nur enge Verwandte sind, sondern einander in der Regel bedingen, ist auch keine ganz neue Erkenntnis. Selten jedoch liegen solche Binsenweisheiten mehr auf der Hand als an Abenden wie diesem. Denn er ist ein Anfang: die Eröffnung einer neuen Spielzeit der Berliner Philharmoniker. Aber auch ein Abschied: Denn es ist die letzte unter dem Chefdirigenten Sir Simon Rattle, der am Ende der Spielzeit seine achtzehn Jahre andauernde Ära in der Philharmonie beenden wird. In gewisser Weise hat er dies auch schon. Die Philharmoniker haben immer darauf bestanden, dass ihr Chefdirigent keine andere Position innehält. Rattle dagegen ist ab dieser Saison bereits Chefdirigent des London Symphony Orchestra. Ein Abschied auf Raten. Dass dieser letzte Eröffnungsabend zwei ultimative Anfänge ins Programm nimmt, eine Uraufführung und ein Oratorium über die Erschaffung der Welt, könnte man der sanften Ironie zuschreiben, für die der Brite auch bekannt ist. Es ist aber auch ein programmatisches Statement des Optimisten Rattle: Dies ist nicht der Beginn einer Abschiedstournee, sondern der Auftakt zu einer weiteres großen Entdeckungsreise, die auch dann nicht enden wird, wenn ein anderer an dem Pult stehen wird, das einmal seines war.

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Die Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle und Elsa Dreisig eröffnen die Spielzeit 2017/18 mit Joseph Haydns Die Schöpfung (Bild: Monika Rittershaus)

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Klangliche Ränder

Riccardo Muti dirigiert das Konzert zum 40-jährigen Jubiläum von Anne-Sophie Mutter bei den Berliner Philharmonikern

Von Sascha Krieger

Vierzig Jahre ist es her, da stellte Herbert von Karajan den Besucher*innen seiner Salzburger Pfingstkonzerte mit den Berliner Philharmonikern eine dreizehnjährige badische Geigerin vor: Anne-Sophie Mutter. Einige Monate später gastierte sie erstmals mit Orchester und Dirigent an deren Berliner Heimstätte. Bis zu seinem Tod würde der Maestro mit einer Ausnahme keinen andere Violinsolisten (oder Violinsolistin) mehr zu Konzerten mit „seinem“ Orchester einladen. Karajan und die Berliner Philharmoniker waren der Ausgangspunkt einer Weltkarriere, deren Ende für die Mittfünfzigerin noch lange nicht abzusehen ist. Ein besonderes Jubiläum, das ein besonderes Konzert verdient. Da Karajan nicht mehr zur Verfügung steht, übernimmt der Italiener Riccardo Muti das Dirigat. 1971 hatte Karajan den gerade 30-Jährigen zu den Salzburger Festspielen eingeladen, ein Jahr später dirigierte er zum ersten Mal die „Berliner“. Viel Philharmoniker-Geschichte auf einem Podium. Nun soll ein solches Jubiläumskonzert natürlich glänzen, den Star ins rechte Licht rücken, das Publikum zu stehenden Ovationen verführen. Peter Tschaikowskis einziges Violinkonzert, ein leidenschaftliches, hochromantisches Werk zwischen faszinierender Gesanglichkeit und höchstem Virtuosentum, erscheint da perfekt geeignet, kann es doch die technische Meisterschaft Mutters ebenso zeigen wie ihren einzigartigen klaren singenden Ton.

Riccardo Muti (Bild: Todd Rosenberg)

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