Mythos Amerika: Programm des Musikfest Berlin 2012 vorgestellt

Werke von Adams, Gershwin, Schönberg, Cage stehen im Mittelpunkt – Gastspiele unter anderem von London Symphony Orchestra, Koninglijk Concertgebouworkest, St. Louis Symphony und BBC Symphony Orchestra

Amerikanische Komponisten und die Musik von Arnold Schönberg stehen im Fokus beim Musikfest Berlin 2012 der Berliner Festspiele, dass in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker vom 31. August bis 18. September 2012 veranstaltet wird. Zum Berliner Konzertsaisonstart präsentiert das internationale Orchesterfestival in zweieinhalb Wochen 25 Veranstaltungen mit rund 80 Werken von 30 Komponisten. 14 Orchester, 6 Chöre und rund 60 Solisten sind eingeladen. Die Konzerte finden in Philharmonie und Kammermusiksaal, im Großen Sendesaal des rbb, Konzerthaus Berlin, in der Akademie der Künste, Tempodrom, Kühlhaus Berlin und in der Heilig-Kreuz-Kirche statt.

Als konzertante Neueinstudierungen und in hochkarätiger Besetzung stehen drei Opernraritäten im Mittelpunkt des Festivals. Die Berliner Erstaufführung von John Adams’ „Nixon in China“ spielen das BBC Symphony Orchestra und die BBC Singers unter der Leitung des Komponisten, wenige Tage nachdem sie das aus den späten 1980er Jahren stammende Werk bei den Londoner Proms präsentieren. Mit Arnold Schönbergs Opernfragment „Moses und Aron“ kommen das SWR Sinfonieorchester Baden Baden und Freiburg und die EuropaChorAkademie unter Sylvain Cambreling auf der ersten Station ihrer Europatournee nach Berlin. Im Festival-Finale folgt George Gershwins „Porgy and Bess“ mit den Berliner Philharmonikern und dem Cape Town Opera Voice of the Nation Chorus unter Sir Simon Rattle, eine Koproduktion mit den Berliner Festspielen.

Das Mahler Chamber Orchestra spielt erstmals in der Philharmonie Berlin und eröffnet das Musikfest Berlin 2012 am 31. August unter der Leitung von Kent Nagano, mit Thomas Hampson und Chen Reiss als Solisten. Der Festivalauftakt ist dem Grand Old Man der amerikanischen Musik Charles Ives gewidmet. Tief in die amerikanische Musikwelt hinein begibt sich das Festival in diesem Jahr. Zu hören sind Kompositionen von Samuel Barber, Aaron Copland, Morton Feldman, von Schönberg, Strawinsky und Rachmaninov sowie Stockhausens „Hymnen mit Orchester“, gewidmet dem amerikanischen Volk, und Hans Werner Henzes „kubanische“ Sechste Symphonie. Das Ensemble Modern und die Junge Deutsche Philharmonie präsentieren „Apartmenthouse 1776“, ein zentrales Werk von John Cage in einer exklusiv für das Musikfest Berlin erarbeiteten Produktion.

Zum ersten Mal gastiert das St. Louis Symphony, das zweitälteste Orchester der USA, während einer Europatournee beim Musikfest Berlin unter der Leitung seines Chefdirigenten David Robertson. Neben Berlins orchestralen Flagschiffen, der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Tugan Sokhiev, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Marek Janowski, dem Konzerthausorchester Berlin unter Emilio Pomarico sowie dem Rundfunkchor Berlin werden das London Symphony Orchestra mit Michael Tilson Thomas und das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam mit Mariss Jansons in der Philharmonie zu erleben sein. Solisten des Festivals sind u.a. Pierre-Laurent Aimard, Emanuel Ax, Christian Tetzlaff, Measha Brueggergosman, Sir Willard White, Isabelle Faust, Susan Graham, Robert Orth, Franz Grundheber, Nikolai Lugansky, Jessica Rivera, James Rutherford.

Programm und Tickets unter www.berlinerfestspiele.de/musikfestberlin

(Berliner Festspiele / sk)

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